Deine Atmung & Kurzmeditation · Lebe dein Leben leichter
Lebe dein Leben leichter

Erst der Atem, dann das Bild

Deine 4-8-Atmung als sanfter Übergang in deine Kurzmeditation.

„Du musst nichts erzwingen. Du darfst einfach ankommen."

Acht ruhige Atemzüge, mehr braucht es nicht, um deinem Körper Raum für das zu geben, was als Nächstes kommt.

Deine 4-8-Atmung

1

4 Sekunden einatmen

Atme ruhig und sanft durch die Nase ein. Zähl innerlich: eins, zwei, drei, vier.

2

8 Sekunden ausatmen

Atme langsam wieder aus, durch die Nase oder den leicht geöffneten Mund. Zähl innerlich bis acht.

3

Ohne Pause weiter

Nach der Ausatmung folgt keine bewusste Pause. Der nächste Atemzug beginnt direkt im Anschluss.

4

8 Atemzüge lang

Wiederhole diesen Rhythmus insgesamt achtmal, das sind etwa anderthalb Minuten.

Fühlen sich die 8 Sekunden zu lang an, verkürze sie ruhig etwas. Nicht die exakte Zahl zählt, sondern die Ruhe, mit der du atmest.

Warum die Ausatmung doppelt so lang ist

Ein sanfter Gegenimpuls

Ist dein System angespannt, wird deine Atmung oft von selbst kürzer und flacher. Eine längere Ausatmung setzt das Gegenteil in Gang, dein Herzschlag darf ruhiger werden, deine Gedanken dürfen sich setzen. Die Atmung zwingt dich nicht zur Ruhe. Sie lädt dich dazu ein.

Was das mit dir machen darf

Körperlich darf dein Nervensystem herunterfahren. Gedanklich darf das Karussell für einen Moment stillstehen. Übst du das täglich, wird die Atmung mit der Zeit zu einem vertrauten Signal an dein System: Jetzt darf ich langsamer werden.

Der Übergang in deine Kurzmeditation

Nach dem achten Atemzug lass das Zählen los. Spür kurz nach, wie sich dein Körper jetzt anfühlt.

Dann nimm die Kraft deiner gezogenen Karte, ihre Essenz, mit hinein in den Lebensbereich, den du gewählt hast. Stell dir vor, wie sich diese Kraft dort ausbreitet, wie Licht, das sich langsam füllt. Spüre, wie dieser Bereich in dir wächst, Stück für Stück, vielleicht auf eine 8, eine 9, vielleicht sogar auf eine 10.

Du musst dabei nichts erzwingen. Manchmal siehst du ein inneres Bild, manchmal spürst du nur ein Gefühl, eine Wärme, eine Weite. Beides ist richtig.

Nach etwa zweieinhalb Minuten holt dich der sanfte Ton einer Klangschale von selbst wieder zurück. Du musst also nicht auf die Uhr schauen und darfst ganz in der Meditation bleiben, ohne an die Zeit zu denken.

Wenn dir schwindelig wird

Atme nicht übermäßig tief ein. Wird dir schwindelig oder unwohl, kehr einfach zu deinem normalen Atemrhythmus zurück und öffne deine Augen. Bei bestehenden Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen sprich vorher mit deinem Arzt, ob die Übung für dich geeignet ist. Führe sie außerdem nicht während des Autofahrens oder in Situationen durch, die deine volle Aufmerksamkeit brauchen.

„Der Atem ist die Tür. Die Kraft deiner Karte ist das, was hindurchgeht." Frank Schwab · Lebe dein Leben leichter

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