So nutzt du dein Kartenset
Ein kleiner Impuls am Morgen. Ein leichterer Umgang mit deinem Tag. Und am Abend darf gehen, was du nicht mit in die Nacht nehmen möchtest.
Wenn du nur eine Sache liest, dann diese
Karte ziehen. Den einen Satz unter Heute konkret lesen. Kurz die Augen schließen und fühlen, wie es wäre, wenn es schon geschehen ist.
Ja, das darf jetzt gehen drücken. Dein Abendgeschenk empfangen und einen Moment fühlen.
Hinlegen, Nachtklärung starten, zuhören. Einschlafen ist erlaubt.
Das ist alles. Alles Weitere auf dieser Seite ist Vertiefung. Du entscheidest, wie tief du gehen möchtest.
Alle drei Momente stehen dir ab Tag 1 offen, auch in deiner kostenlosen Woche.
Das ist übrigens genau der Weg Wenn dein Tag ohnehin schon voll ist, den du weiter unten findest.
Wo stehst du gerade?
Du musst hier nichts abarbeiten. Wenn du einmal am Tag wirklich fühlst, wie es ist, etwas nicht mehr zu tragen, hast du deine Karte vollständig angewendet. Alles Weitere ist eine Einladung. Du entscheidest, wie tief du gehen möchtest.
Warum ausgerechnet fühlen? Weil Wissen allein noch nichts verändert. Vieles, was dir guttun würde, weißt du längst. Es hat bisher nur wenig bewegt. Ein Gefühl dagegen bleibt nicht im Kopf. Dein Körper nimmt es auf, und je öfter er es erlebt, desto mehr speichert er davon, bis in die Zellen hinein. So entsteht nach und nach ein Bezugspunkt, den er von selbst wiederfindet.
So funktioniert deine Karte
Ein Blick auf die Karte selbst, bevor du deinen Weg wählst.
Zieh deine Karte und fühl das Ergebnis
Ganz oben findest du das Feld Was darf heute leichter werden?. Trag ein Anliegen ein oder lass es leer. Beides ist richtig. Dann zieh deine Tageskarte.
Auf jeder Karte steht zwischen Du wirfst ab und Dir wird geschenkt ein kurzer Abschnitt mit der Überschrift Heute konkret. Das ist dein Impuls für heute, in einem einzigen Satz. Mehr brauchst du am Morgen nicht zu lesen.
Und jetzt kommt der eigentliche Schritt: Schließ kurz die Augen und versetz dich in den Moment, in dem es schon geschehen ist. Male dir nicht die Handlung aus, sondern spür das Ergebnis. Zwanzig Sekunden genügen, wenn das Gefühl deutlich ist.
Wenn du magst, häng deinen Impuls direkt an etwas, das heute sowieso passiert. So bekommt er einen natürlichen Platz in deinem Alltag.
Wenn ich (etwas, das heute sowieso passiert), dann (dein kleiner Schritt).
Vier Beispiele ansehen
Sprich deinen Satz einmal innerlich aus, dann leg das Handy weg. Den Rest macht der Tag.
Dein Abendgeschenk
Mit Ja, das darf jetzt gehen lässt du los, was zu deiner Karte gehört, und empfängst dafür dein Abendgeschenk.
Mehr dazu weiter unten →Deine Nachtklärung
Genau dieses Abendgeschenk nimmst du mit in die Nachtklärung.
Mehr dazu weiter unten →Dein Abendgeschenk ab 18 Uhr
Du lässt nicht nur etwas gehen. Du öffnest gleichzeitig Raum für etwas Neues.
Am Abend kommst du noch einmal zu deiner Tageskarte zurück. Mit Ja, das darf jetzt gehen lässt du bewusst den Ballast los, der zu dieser Karte gehört.
Ob du tagsüber viel Resonanz hattest oder gar keine, ist nicht entscheidend. Du reflektierst kurz deinen Tag und empfängst dein persönliches Abendgeschenk, zum Beispiel Vertrauen, Ruhe, Klarheit, Weichheit, Kraft oder Lebensfreude.
Du musst nichts herstellen. Spüre nur einen Moment, wie es wäre, diese Qualität jetzt in dir zu fühlen. Nicht denken, fühlen. So macht die Karte deinen Tag nicht voller, sondern leichter.
Und ab 20 Uhr: deine Nachtklärung
Was nachts beginnt, kann dein Leben am Tag verändern.
Vorher holst du dir dein Abendgeschenk. Genau dieses Geschenk nimmst du mit in deine Nachtklärung.
Du lässt deinen Tag noch einmal vorbeiziehen, ohne tief in einzelne Begebenheiten einzusteigen oder sie emotional noch einmal zu durchleben. Wahrnehmen, würdigen und weiterziehen lassen reicht.
Mit der Zeit übst du etwas sehr Wesentliches: Du kannst erleben, was war, ohne es automatisch weitertragen zu müssen. Das kann deinen Abend nach und nach ruhiger machen und später auch in deinen Alltag hineinwirken.
Am schönsten wirkt sie, wenn du dabei schon liegst. Du darfst dabei einschlafen. Das ist kein Fehler, sondern ein guter Abschluss.
Die Nachtklärung ist der stille Kern der ganzen Reise. Du kannst ihre Wirkung schon vom ersten Abend an erleben, und mit jeder Wiederholung kann sie tiefer gehen. Nacht für Nacht übst du dasselbe: erleben, würdigen, nicht weitertragen. Nach und nach kann daraus eine Haltung werden, die dich auch tagsüber trägt, weil dein System lernen kann, dass ein Tag zu Ende gehen darf.
Vor deiner ersten Nachtklärung zeige ich dir in einer kurzen Anleitung auch die sechs Körperpunkte für IntensTouch.
Deine ersten sieben Tage
Sieben Tage, sieben Karten, alles dabei, was du brauchst.
Auch die Songs gehören von Anfang an dazu. Zu jeder deiner sieben Karten findest du unter der Vertiefung dein eigenes Musikstück, dazu die kurze Anleitung, wie du die Karte damit ins Fühlen mitnimmst.
Diese sieben Karten sind nicht zufällig gewählt. Ich habe sie in einer bestimmten Reihenfolge zusammengestellt, damit du in deiner ersten Woche ein möglichst breites Bild bekommst: etwas Greifbares aus deinem Alltag, etwas aus deinem Kopf, etwas aus deinen Beziehungen, etwas für deinen Körper. Du sollst am Ende der Woche wissen, wie sich das anfühlt, und nicht nur, wie es gemeint ist.
Wenn du gerade direkt hierher gesprungen bist: Wie eine Karte konkret funktioniert und was mit „fühlen" gemeint ist, steht weiter oben unter So funktioniert deine Karte.
Was ich dir für diese sieben Tage rate
Nimm dir vor, an allen sieben Tagen die Karte zu ziehen und einmal zu fühlen. Mehr nicht. Wenn du zusätzlich abends dein Abendgeschenk holst, hast du das Wesentliche.
Und wenn du an einem einzigen Abend die Nachtklärung ausprobierst, dann mach es früh in der Woche, nicht erst an Tag 7. Sie ist der stillste Teil dieser Reise, und sie kostet dich keine Zeit, weil du dabei ohnehin schon liegst. Viele merken erst dort, worum es hier eigentlich geht.
Was in dieser Woche noch nicht geht
Die freie Karte, also Frei ziehen, steht dir an Tag 1, 2 und 3 zur Verfügung. Danach pausiert sie bis Tag 8. Das ist Absicht: In den mittleren Tagen soll deine Woche ruhig bleiben und bei einem Impuls pro Tag.
Die Wurzel-Karten und die Wege, die auf vielen freien Karten aufbauen, kommen erst ab Tag 8 dazu. Du kannst hier auf der Seite schon lesen, was dich dort erwartet.
Und wenn du einen Tag auslässt
Dann verschiebt sich einfach alles. Tag 3 wird zu Tag 3, auch wenn zwei Tage dazwischen liegen. Deine sieben Karten gehören dir, unabhängig davon, wie lange du dafür brauchst.
Was ab Tag 8 dazukommt
Die ersten sieben Tage berühren sieben Bereiche deines Lebens. Ab Tag 8 öffnen sich die tieferen: übernommene Lasten, familiäre Muster, alles, was sich über Jahre angesammelt hat.
Dazu kommen die Familien- und Erbkarten, die freie Karte ohne Begrenzung, und damit auch die beiden Wege, die darauf aufbauen: deinem schwersten Ballast auf die Spur zu kommen und dich von ihm zu befreien, und einen Lebensbereich ganz gezielt zu heben.
Du kannst das alles schon jetzt hier auf der Seite nachlesen. Ich habe absichtlich nichts versteckt.
Der kleinste Weg, den es gibt
Wenn heute wirklich nichts geht.
Es gibt einen Weg durch diese Reise, der dich fast keine Zeit kostet. Er besteht aus drei kurzen Berührungen, zusammen unter einer Minute. Alles andere macht die Nacht.
Karte ziehen
Nicht lesen, nicht umsetzen, nur ziehen.
Abendgeschenk empfangen
Einmal auf Ja, das darf jetzt gehen drücken. Dein Abendgeschenk kommt von selbst.
Nachtklärung starten
Hinlegen, Nachtklärung starten. Und einschlafen.
Warum die drei Schritte? Deine Karte ist der Ballast des Tages. Dein Abendgeschenk ist das, was an seine Stelle tritt. Und genau dieses Geschenk nimmst du mit in die Nacht. Deshalb baut eines auf dem anderen auf.
Das ist kein halber Weg. An Tagen, an denen alles zu viel ist, ist es der ganze.
Dein Weg
Du musst dich nicht entscheiden. Diese Wege sind fünf Arten, dieselben Karten zu nutzen, und du darfst jederzeit wechseln. Lies, was dich anspricht, und lass den Rest liegen.
Wenn dein Tag ohnehin schon voll ist
Etwa 3 Minuten am Morgen, 30 Sekunden am Abend
Morgens die Karte ziehen und einmal wirklich fühlen, wie es wäre, wenn es schon geschehen ist. Zwanzig Sekunden reichen, wenn das Gefühl deutlich ist. Abends dein Abendgeschenk empfangen, und wenn du magst, die Nachtklärung dazu. Sie kostet dich keine zusätzliche Zeit, denn du liegst ja ohnehin.
Was hier bewusst wegfallen darf: die Vertiefung, der Song, der Impuls, das Kartenbuch. Alles davon ist eine Einladung, keine Aufgabe. Wenn du an einem vollen Tag nur ziehst und fühlst, hast du deine Karte vollständig angewendet.
Warum das trägt: An vollen Tagen scheitert das Handeln zuverlässig. Der Vorsatz war da, der Tag war schneller. Das Fühlen aber geht immer. Es braucht keinen freien Termin.
Wenn du später tiefer gehen willst →Wenn du dich von grundsätzlichem Lebensballast befreien willst
Etwa 15 bis 25 Minuten, verteilt über den Tag
Das ist der vollständige Weg, und es ist der tiefgreifendste. Er ist für dich, wenn du nicht nur ein bisschen leichter werden willst, sondern grundsätzlich, Schritt für Schritt, Tag für Tag.
Morgens
Du ziehst deine Karte und gehst in die Visualisierung, die dir unter der Vertiefung angeleitet wird. Dann hörst du den Song dazu. Der Song ist hier kein Beiwerk: Musik geht am Verstand vorbei und bringt dich direkt in die Energie, ohne dass der Kopf dazwischenfunkt.
Tagsüber
Du tauchst, wenn du magst, noch ein- oder zweimal in den Song ein. Der Song ist auf Wiederholung eingestellt, du kannst also so lange bleiben, wie du willst, ohne ihn neu zu starten. Und wenn es sich stimmig anfühlt, setzt du den Impuls unter Heute konkret bewusst um.
Abends
Dein Abendgeschenk und danach die Nachtklärung. Du darfst dabei einschlafen. Die Meditation enthält eine Einladung an dein Unterbewusstsein, die Inhalte selbstständig weiterzutragen, deshalb wirkt sie auch dann, wenn du sie nicht wach zu Ende hörst.
Wenn nichts drückt und trotzdem der Glanz fehlt
Etwa 5 bis 10 Minuten, ohne festen Ablauf
Es gibt Menschen, bei denen alles läuft, und trotzdem fehlt etwas. Kein Ballast, der drückt. Eher eine Farbe, die verblasst ist. Für dich ist dieser Weg.
Es sind dieselben Karten, nur umgedreht gelesen. Jede Karte hat zwei Seiten: Du wirfst ab schaut zurück auf das, was geht. Dir wird geschenkt schaut nach vorn auf das, was kommt. Auf diesem Weg liest du zuerst das Zweite.
Morgens
Die Karte öffnen, mit Dir wird geschenkt beginnen, dann Song und die kleine Anleitung So nimmst du diese Karte mit ins Fühlen. Schritt vier ist hier das Herzstück: Wo im Körper spürst du diese Qualität? Bleib zwanzig Sekunden dort. Der Impuls darf gemacht werden, muss aber nicht.
Tagsüber
Du darfst frei ziehen, wann immer du Lust hast. Nicht um mehr zu schaffen, sondern weil es schön ist.
Abends
Das Abendgeschenk ist der eigentliche Höhepunkt deines Tages, nicht der Abschluss. Ein einziges Wort, und dazu die ausdrückliche Erlaubnis, dich den ganzen Abend so zu fühlen. Und danach die Nachtklärung, in die du genau dieses Gefühl mitnimmst. Auch hier: Einschlafen ist erlaubt.
Wenn du deinem schwersten Ballast auf die Spur kommen und dich von ihm befreien willst
Ab Tag 8 · nach der Freischaltung
Wenige Minuten täglich, dafür über Wochen
Manchmal ahnst du, dass unter dem vielen Kleinen etwas Größeres liegt. Du weißt nur nicht, was. Dieser Weg findet es nicht durch Nachdenken, sondern durch Reaktion.
Finden
Zieh freie Karten, so viele du willst. Nicht lesen und bewerten, sondern spüren. Wo geht etwas auf? Wo wird es plötzlich eng? Zieh so lange, bis eine Karte dich wirklich erwischt. Nicht der Kopf entscheidet, der Körper reagiert.
Halten
Leg diese Karte ins Kartenbuch. Dort ist sie jederzeit greifbar, und anders als bei der Tageskarte siehst du im Kartenbuch sofort alles: Vertiefung, Spruch, Song und die Anleitung zum Fühlen, ohne etwas aufklappen zu müssen.
Leben
Bleib bei dieser einen Karte, ein bis drei Wochen lang. Täglich ein- oder mehrmals über den Song in ihre Energie eintauchen, und dann einfach dem folgen, was daraus entstehen will. Der Song läuft in Wiederholung, du kannst also so lange bleiben, wie es dir guttut.
Wann du fertig bist, entscheidest nicht du am Kalender, sondern dein Gefühl: Bleib bei der Karte, bis spürbar ist, dass sich etwas verändert hat.
Deine Tageskarte läuft ganz normal weiter. Sie stört nicht, sie begleitet.
Und für die engen Momente
Genau dieser Weg trägt auch dann, wenn es akut eng wird. Vor dem schwierigen Telefonat, nach dem Streit, im Stau, mitten im Grübeln. Öffne dein Kartenset, schau die Karte an, und wenn nichts anklingt, zieh frei. Enge Momente laufen automatisch ab, und alles, was den Automatismus für einen Augenblick unterbricht, gibt dir die Wahl zurück. Du brauchst dort selten eine Lösung. Meistens reicht etwas, das dazwischenkommt. Karten, die dich in solchen Momenten getroffen haben, gehören ins Kartenbuch. Denn wichtiger als das Ablegen ist das Wiederkommen: Eine Karte entfaltet ihre Kraft nicht beim ersten Lesen, sondern beim zehnten.
Wenn du einen oder zwei Lebensbereiche ganz gezielt auf ein höheres Level heben willst
Ab Tag 8 · mit Wurzel-Karten · ausgefülltes Lebensrad
Etwa 10 Minuten zusätzlich, gern mittags
Auf allen anderen Wegen wirkt deine Karte diffus in dein Leben hinein. Hier bestimmst du, wohin.
Du füllst einmal dein Lebensrad aus, das dauert zwei Minuten. Danach zeigt dir jede Tageskarte deine drei Bereiche mit dem meisten Entwicklungsraum. Du wählst einen und bekommst eine Frage, die die Kraft genau dieser Karte mit genau diesem Bereich verbindet.
Optional folgt der Kraft-Einlass: acht Atemzyklen im Rhythmus vier ein, acht aus, dann der sichtbare Fluss der Kraft in deinen Bereich, dann der Körperanker mit der Hand auf dem Herzen, zum Schluss eine Kurzmeditation von zweieinhalb Minuten, aus der dich ein sanfter Klangschalenton zurückholt.
Was danach entsteht, kannst du direkt notieren. Die Notiz landet in deinem Kartenbuch.
Und dein Lebensrad wächst mit
Jede verbundene Karte wird dort ihrem Lebensbereich zugeordnet. Mit der Zeit entsteht eine Sammlung: alle Karten, die du je mit „Beruf und Arbeit" verbunden hast, mit ihren Songs. Du kannst jederzeit dorthin zurückkehren, einen Song starten und die Energie ganz bewusst in diesen Bereich fließen lassen. Stell dir dabei vor, wie sich dieser Bereich verändert. Vielleicht auf eine 8. Vielleicht auf eine 9.
Was du erleben kannst
Wie schnell und wie deutlich sich etwas zeigt, ist bei jedem verschieden. Nichts davon musst du erreichen. Das hier sind keine Ziele, sondern Erfahrungen, die Menschen auf diesen Wegen immer wieder machen.
Auf dem kleinsten Weg
• Du liegst im Bett und gehst den Tag nicht noch einmal durch.
• Der Gedankenkreisel am Abend verliert an Tempo.
• Viele erleben einen ruhigeren Schlaf und ein weicheres Aufwachen.
• Morgens ist da ein Wort im Kopf, das du gar nicht gesucht hast: dein Abendgeschenk von gestern.
• Und du merkst irgendwann: Mein Leben ist wie von allein leichter geworden.
Wenn dein Tag ohnehin schon voll ist
• Du merkst mitten am Tag, dass du gerade etwas trägst, das nicht deins ist, und legst es hin.
• Du sagst ein Nein, das du sonst geschluckt hättest.
• Du machst Feierabend, obwohl noch etwas offen ist.
• Statt den Tag abends im Kopf zu wiederholen, hast du einen klaren Schlussmoment.
• Irgendwann greifst du morgens von selbst zur Karte, ohne dich erinnern zu müssen.
• Und du merkst: Drei Minuten haben etwas verändert. Nicht die drei Stunden, die du nie hattest.
Wenn du dich von grundsätzlichem Lebensballast befreien willst
• Die ersten Takte eines Songs genügen, und du bist sofort wieder in dem Gefühl, das dir diese Karte geschenkt hat. Unterwegs, im Auto, beim Spazieren.
• Du erkennst dieselbe Bewegung an mehreren Stellen deines Lebens gleichzeitig. Was bei einer Karte anfing, wirkt plötzlich auch woanders.
• Du bemerkst früher, wenn dir jemand etwas überreicht, das du nicht übernehmen musst.
• Menschen um dich herum reagieren anders auf dich, bevor du selbst gemerkt hast, dass du dich verändert hast.
• Dinge ergeben sich, die vorher nicht da waren. Ein Gespräch verläuft anders. Eine Tür geht auf.
• Und irgendwann fällt dir auf, dass du dich an den Menschen erinnerst, der du vor drei Monaten warst, und dass du nicht zurückwillst.
Wenn nichts drückt und trotzdem der Glanz fehlt
• Du greifst zur Karte, weil du Lust darauf hast, nicht weil es dran ist.
• Mitten am Tag bemerkst du, dass gerade etwas leicht ist. Das hättest du vorher überhaupt nicht bemerkt.
• Dein Abendgeschenk wird zu dem Moment, auf den du dich freust.
• Du ziehst eine freie Karte einfach so, aus Neugier, wie andere ein Fenster öffnen.
• Und das Wichtigste: Du wartest nicht mehr darauf, dass zuerst alles erledigt ist. Die Freude kommt jetzt, mitten ins Unfertige hinein.
Wenn du deinem schwersten Ballast auf die Spur kommen und dich von ihm befreien willst
• Beim Ziehen wirst du plötzlich still, und du weißt sofort: Das ist es. Der Körper reagiert vor dem Kopf.
• Nach einigen Tagen mit derselben Karte hast du auf einmal einen Namen für etwas, das vorher nur eine diffuse Schwere war.
• Dieselbe Karte begegnet dir überall: im Gespräch, in einer Entscheidung, in deiner Reaktion auf eine E-Mail. Sie war vorher schon da, du hast sie nur nicht gesehen.
• Der Song ruft das Gefühl irgendwann von selbst auf. Du musst nichts mehr aktiv bewirken.
• Und dann kommt der Tag, an dem dich die Karte nicht mehr erwischt. Nicht, weil du sie satt hast, sondern weil sich etwas gelöst hat. Das ist dein Zeichen, dass du fertig bist.
Wenn du einen oder zwei Lebensbereiche ganz gezielt auf ein höheres Level heben willst
• Ein Lebensbereich bewegt sich spürbar, weil positive Impulse direkt dorthin fließen.
• Du spürst nicht nur klarer, was du ablegen möchtest, sondern auch wo in deinem Leben.
• Entscheidungen in diesem Bereich fallen leichter, weil dir klarer wird, was du dort nicht mehr möchtest.
• Du öffnest dein Lebensrad, siehst zwölf Karten, die alle auf denselben Bereich zeigen, und erkennst dort ein Muster, das dir vorher nie aufgefallen ist.
Warum fühlen so viel bewegt
Weil Veränderung selten durch den einen großen Moment entsteht, sondern durch viele kleine, deutlich gefühlte Begegnungen mit dir selbst.
Dein Gehirn unterscheidet nicht scharf zwischen einem intensiv erlebten Moment und einer intensiv gefühlten Vorstellung. Entscheidend ist die Stärke des Gefühls. Je deutlicher du das Ergebnis in dir fühlst, desto stärker reagieren dein Nervensystem und die Verbindungen in deinem Gehirn darauf.
Deshalb wirkt eine gefühlte Vorstellung anders als ein guter Vorsatz. Ein Vorsatz bleibt im Kopf und muss immer wieder erneuert werden. Ein Gefühl geht in den Körper. Und der Körper vergisst langsamer als der Verstand. Er sammelt jedes Mal ein Stück mehr davon, bis er die Qualität kennt, ohne dass du sie erst denken musst.
Deshalb bittet dich keine Karte zuerst um eine Handlung, sondern um einen Moment. Stell dir vor, es wäre schon geschehen. Die Schublade ist leer. Das Nein ist ausgesprochen. Du bist draußen an der Luft. Und dann spür, wie sich das anfühlt.
Fühlen ist der Kern. Handeln ist die Einladung. An vollen Tagen reicht das Fühlen völlig. Es ist keine halbe Anwendung, sondern eine ganze. An freien Tagen darfst du zusätzlich tun, was auf deiner Karte steht, und die Wirkung wird noch spürbarer.
Es gibt noch einen sehr praktischen Grund. An vollen Tagen scheitert das Handeln zuverlässig. Der Vorsatz war da, der Tag war schneller. Das Fühlen aber geht immer. Es braucht zwanzig Sekunden und keinen freien Termin. Deshalb ist es der einzige Teil dieser Reise, der auch dann trägt, wenn gerade nichts trägt.
Und du musst zu deiner Tageskarte keine starke Resonanz haben. Vielleicht kennst du diesen Ballast gar nicht bewusst. Das heißt weder, dass er trotzdem da sein muss, noch dass er unbewusst keine Rolle spielen kann. Jede Karte trägt ihr Geschenk in sich.
Und dann geschieht etwas, das viele Menschen mir immer wieder erzählen. Wenn Leichtigkeit erst einmal im Körper angekommen ist, verändert sich nicht nur dein Erleben, sondern auch das, was dir begegnet. Plötzlich ergeben sich Gelegenheiten, die vorher nicht da waren. Ein Gespräch verläuft anders. Eine Tür geht auf. Jemand fragt genau das Richtige.
Du kannst das nüchtern erklären: Wer Leichtigkeit in sich trägt, nimmt anderes wahr, entscheidet anders und wirkt anders auf Menschen. Du kannst es auch anders nennen. Was zählt, ist die Erfahrung dahinter: Leichtigkeit, die du in dir trägst, zieht Leichtigkeit an.
Und noch etwas verändert sich mit der Zeit. Wer täglich einmal fühlt, wie sich Leichtigkeit anfühlt, erkennt das Gegenteil schneller. Dein Körper meldet früher, wenn etwas schwer wird, weil er inzwischen kennt, wie leicht sich anfühlt. Genau davon lebt diese ganze Reise.
Falls du die Wurzel-Karten dazu hast
Sie machen aus deiner Karte eine noch persönlichere Begegnung mit deinem eigenen Leben.
Am besten passt das mittags oder wann immer du zwischendurch zehn Minuten hast.
Deine Tageskarte zeigt dir, was heute leichter werden darf. Die Wurzel-Karten helfen dir zu erkennen, wo in deinem Leben diese Kraft gerade besonders gebraucht wird.
Besondere Anwendungen
Zwei Arten, dein Kartenset zusätzlich zu nutzen. Du brauchst keine davon, aber jede kann dir etwas geben.
Deine offene Frage
Trag deine Frage oben in das Anliegen-Feld ein und zieh. Nimm dann nicht die Karte als Antwort, sondern schau, welche Idee in dir entsteht, während du sie liest. Diese Idee setzt du um, so klein sie auch sein mag.
Frage eintragen → ziehen → welche Idee entsteht? → umsetzen → höchstens dreimal frei ziehen.
Die Deckelung ist Absicht. Wer zieht, bis das Ergebnis passt, sucht keine Klarheit mehr, sondern Bestätigung. Nach dem dritten Mal bleibt die Karte mit der stärksten Resonanz stehen und bekommt eine Woche lang deine Aufmerksamkeit.
Und das Wichtigste: Deine Karte beantwortet deine Frage nicht. Sie zeigt dir, was du ablegen darfst, damit deine eigene Antwort überhaupt Platz hat. Meistens ist sie längst da, nur zugedeckt.
Zu zweit
Die leichte Variante: ein Wort am Abend
Ihr startet am selben Tag, jeder mit seiner eigenen Karte. Abends schickt ihr euch gegenseitig nur ein einziges Wort: euer Abendgeschenk. Kein Bericht, keine Erklärung, keine Diskussion. Ein Wort kostet niemanden Überwindung und erinnert euch beide.
Die tiefe Variante: gemeinsam in die Nachtklärung
Ein Gerät, nebeneinander liegend, jeder mit seinem eigenen Abendgeschenk. Ihr hört dieselbe Stimme, klärt aber jeder euren eigenen Tag.
Und danach nicht reden. Das klingt streng, ist aber der Kern. Ein gemeinsames Ritual verliert seine Kraft in dem Moment, in dem es zum Gesprächsanlass wird. Lasst den Abend still zu Ende gehen. Was sich verändert, zeigt sich ohnehin am nächsten Tag.
Die vier stillen Verstärker
Kleine Gewohnheiten, die deine Reise deutlich tiefer machen, ohne dass sie mehr Zeit kosten.
Dein Song ist kein Beiwerk
Zu jeder Karte gehört ein eigenes Musikstück. Du findest es, wenn du auf der Karte Vertiefung anzeigen öffnest. Ganz unten wartet dort dein Song.
Der Song ist auf Wiederholung eingestellt. Du kannst also so lange in seiner Energie bleiben, wie es dir guttut, ohne ihn neu starten zu müssen. Und wenn du eine Karte im Kartenbuch öffnest, sind Vertiefung, Spruch und Song sofort sichtbar, ohne dass du etwas aufklappen musst.
Musik geht am Verstand vorbei und trifft das Gefühl direkt. Genau deshalb verankert sie so viel stärker als jeder Text. Und weil beim Fühlen die eigentliche Wirkung entsteht, ist der Song der schnellste Weg dorthin.
Hör ihn mehrfach. Beim ersten Mal ist er ein schönes Lied. Beim fünften Mal ruft er den Zustand deiner Karte von selbst wieder auf. Irgendwann genügen die ersten Takte, unterwegs, im Auto, beim Spazieren, und du bist sofort wieder in dem Gefühl, das dir diese Karte geschenkt hat.
Deine Schlüssel-Karten sind Wiederkehrer
★ ADie Schlüssel-Karten tragen besonders zentrale Themen deiner Reise. ○ BDie Extra-Leichtigkeitskarten schenken dir zusätzliche Impulse. Beide sammeln sich automatisch in ihren Listen, sobald du sie gezogen hast.
Hak sie nicht ab und vergiss sie. Öffne sie alle paar Wochen noch einmal. Gerade diese Karten zeigen beim zweiten und dritten Mal oft etwas ganz anderes als beim ersten.
Dein Kartenbuch ist ein Rückweg
Mit Ins Kartenbuch legen hältst du Karten fest, die dich berührt haben. Auch deine Notizen aus den Wurzel-Karten werden dort mitgesichert.
Es ist keine Sammlung und kein Archiv. Es ist der Ort, an dem du in Woche sechs nachlesen kannst, was sich in Woche zwei bewegt hat. Und sichtbarer Fortschritt trägt weiter als jeder gute Vorsatz.
Auch die Karte ohne Resonanz trägt ihr Geschenk
Resonanz ist kein Qualitätstest. Wenn dich eine Karte heute nicht berührt, nimm sie als Impuls dafür, welchen Ballast du künftig gar nicht erst übernehmen möchtest. Und am Abend bleibt ihr Geschenk trotzdem deins.
Wenn wirklich nichts anklingt, kannst du mit Passt heute nicht? Andere Karte einmal pro Tag tauschen. Einmal reicht. Mehr würde deinen Tag nur wieder voller machen.
Ohne Druck
Wenn du einen Tag auslässt, ist nichts kaputt. Deine Reise wartet. Die Karten sollen dir helfen, Ballast abzuwerfen. Sie sollen niemals selbst zu neuem Ballast werden.
Auch wenn eine ganze Woche nichts geht, ist deine Reise nicht gescheitert. Sie steht nur still und beginnt wieder, sobald du beginnst.
Nach den ersten 7 Tagen
Die ersten sieben Tage kannst du die Reise kostenlos erleben. Ab Tag 8 entscheidest du, ob du bis Tag 50 weitergehen möchtest.
Freischaltung Tag 8 bis 50
Nach dem Kauf erhältst du deinen Freischaltcode. Diesen kannst du unten im Kartenset unter Freischaltcodes eingeben eintragen. Danach bleibt deine 50-Tage-Reise auf diesem Browser freigeschaltet.
Wurzel-Karten
Wenn du die Wurzel-Karten dazu gekauft hast, erhältst du dafür eine eigene Freischaltung. Auch diesen Code gibst du im Bereich Freischaltcodes eingeben ein.
Wo dein Fortschritt gespeichert wird
Das ist wichtig zu wissen, damit deine Reise wirklich bei dir bleibt.
Dein Kartenset speichert geräte- und browserbezogen.
Dein Fortschritt wird direkt in dem Browser auf dem Gerät gespeichert, mit dem du das Kartenset benutzt. Dazu gehören deine gezogenen Karten, dein Kartenbuch, Schlüssel- und Extra-Karten, Abendgeschenke, Nachtklärungen und deine Freischaltungen.
Wechselst du auf demselben Computer den Browser oder gehst du auf ein anderes Gerät, kann dort deshalb ein anderer Stand erscheinen. Auch das Löschen der Browserdaten kann den gespeicherten Stand entfernen.
Für die Bezahlversion gibt es deshalb „Fortschritt sichern & mitnehmen". Dein Sicherungs-Code enthält deinen aktuellen Stand einschließlich der Freischaltungen und, falls gekauft, auch der Wurzel-Karten und ihrer Daten.
Schick dir den Code per Mail oder speichere ihn sicher. Auf einem anderen Gerät oder Browser kannst du ihn unter Fortschritt laden wieder einfügen und deine Reise fortsetzen.
Mein Tipp: Erstelle einen neuen Sicherungs-Code, bevor du Gerät, Browser oder Browserdaten wechselst und zwischendurch immer wieder nach einigen neuen Tagen.
Deine Idee macht das Set besser
Dieses Kartenset darf weiter wachsen. Und du darfst daran mitwirken.
Als Käufer stehen dir zukünftige Weiterentwicklungen des Kartensets ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung.
„Ballast abzuwerfen ist kein Kampf. Es ist ein Erinnern daran, wie leicht du eigentlich bist."Frank Schwab · Lebe dein Leben leichter